Es ist also offiziell. Wir dürfen jetzt also bis zum 14. Februar 2021 den Gemeinschaftsladen zu lassen. Das ist der Beschluß vom 19. Januar 2021, den Bund und Länder dem Einzelhandel aufs Auge drücken.

Wir sind sieben Kleinunternehmer, die sich eine angemietete Ladenfläche finanziell teilen und dafür bezahlen, dass die Produkte jetzt nicht verkauft werden können.

So kann sich unsere Kundschaft lediglich die Nase am Schaufenster platt drücken und nur schauen, was sie nicht direkt kaufen können. Naja, wenigstens haben wir die Kontaktdaten unserer Hersteller im Schaufenster aushängen, so dass zumindest Kaufinteressenten mit den Produzenten kommunizieren können.

Und da unsere Saskia öfter mal das Schaufenster umdekoriert bleibt es weiterhin ersichtlich was wir alles anzubieten haben.

Click&Collect – Das Zauberwort? Die Lösung für alle? Nicht wirklich!
Zumindest nicht für einen Gemeinschaftsladen mit sieben Kleinunternehmer und vielen unterschiedlichen Artikeln.

Letztendlich handelt es sich hier auch nur um einen Onlineshop. Der will mit Artikel gefüllt sein, die Artikelbeschreibungen müssen rechtlichen Vorgaben entsprechen, AGB und Widerrufsbelehrung müssen sieben Einzelunternehmer entsprechen. Lieferfristen sind anzugeben und vor allem auch einzuhalten. Das bedeutet den Warenbestand ständig zu aktualisieren, damit nichts zur Abholung bestellt werden kann, was letztendlich nicht mehr vorrätig ist. Eine Abmahnfalle und auch ein Vollzeitjob, für den die Zeit fehlt.